Rob Prior

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Mitglied des Monats

Ich bin englischer Muttersprachler, Fachübersetzer, arbeite mit Kunden aus den Bereichen Technologie und Industrie und mache es zu meiner Mission, Ihre Botschaft klar und treffend zu vermitteln, damit Sie Ihre Ziele erreichen. Ihr Erfolg ist mein Ziel.

Rob Prior

Fachübersetzer Technik, Marketing und PR, Rob Prior Translation

Warum bist du Übersetzer geworden? Was reizt dich an diesem Beruf?

In der Schule wollte ich eigentlich Journalist werden. Kurz vor der Abgabetermin für die Uni-Bewerbungen habe ich mich aber dagegen entschieden und habe Deutsch und Italienisch studiert. Während des Studiums habe ich mich dann fürs Übersetzen als Karriere interessiert und anschließend einen Masterstudiengang als Übersetzer absolviert.

Meine Kunden sind meistens mittelständische Hersteller oder Start-Ups, die außerhalb ihrer eigenen Stadt oder Region kaum bekannt sind. Ich sehe meine Aufgabe darin, die Bekanntheit dieser Firmen mit meinen Übersetzungen auf der ganzen Welt zu erhöhen.

 

Was sind deine fachlichen Schwerpunkte?

Vor der Selbständigkeit habe ich einige Jahre lang als interner Übersetzer bei einer Agentur in Stuttgart gearbeitet. Deren Schwerpunkt lag damals auf der Übersetzung technischer Dokumente, vor allem für die Autoindustrie. Neben diesem Schwerpunkt haben wir auch Marketing- und PR-Texte übersetzt, vor allem für unsere mittelständische Kunden. Die Kombination aus Technikwissen und stilistischem Schreiben hat mich begeistert und ich habe mich entschieden, diese zu meiner Nische als Freiberufler zu machen. Heute übersetze ich also meistens Marketing- und PR-Texte sowie Unternehmenskommunikation für mittelständische Hersteller. Meine Kunden kommen meistens aus der Automobilbranche, der Gebäudetechnik und dem Maschinenbau.

 

Welche Messe oder ähnliche Veranstaltung besuchst du als nächstes, und warum?

Ich bin gerade von drei Messen aus meinen Fachbereichen in Nürnberg gekommen, unter anderem die Automotive Engineering Expo und die Sensor + Test. Das schöne an Nürnberg ist, dass man eins der größten Messegelände in ganz Europa direkt vor der Tür hat.

 

Was ist deine größte unternehmerische Herausforderung als selbstständiger Übersetzer?

Ich bin nicht nur Übersetzer, sondern auch Buchhalter, Marketing-Manager, IT-Experte und die Dame, die den Kaffee serviert. Das Schwierigste an der Selbständigkeit ist es, immer den Überblick zu behalten, über alles, was für das Unternehmertum notwendig ist. Deswegen versuche ich im Moment möglichst viele solcher Aufgaben auszulagern, wie zum Beispiel die Buchhaltung an meinen Steuerberater. Dann kann ich mich auf das konzentrieren, was ich eigentlich machen will.

 

Warum bist du im DVÜD?

Ich bin schon seit 2014 im DVÜD und habe dadurch viele tolle Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Die Dialogkonferenz 2015 in Hamburg fand ich auch super. Obwohl er vergleichsweise klein ist, bietet der DVÜD seinen Mitgliedern einen echten Mehrwert an.

 

Für welches Thema bist du aktuell Feuer und Flamme?

Für mich ist es sehr wichtig, dass wir aus der „Blase“ der Übersetzerwelt rauskommen und Zeit unter unseren Kunden oder Zielkunden verbringen. Nur dadurch kann man herausfinden, wie die verschieden Branchen eigentlich ticken. Deswegen gehe ich sehr oft auf Messen und andere Wirtschaftsveranstaltungen. Hier geht es um viel mehr als nur Akquise. Auf einer Messe kann man zum Beispiel für relativ wenig Geld eine Menge über neue Entwicklungen und Technik lernen.

Dein schönstes oder lustigstes Erlebnis mit einem Kunden?

Mir fällt kein konkretes Beispiel ein, aber wie schon gesagt mag ich es, meine Kunden persönlich kennenzulernen. Egal ob Agentur oder Direktkunde, wenn man sich persönlich kennt und seine Kunden ab und zu besucht, macht es sehr viel für die Beziehung. Letztendlich sind sie auch Menschen.

Das Interview führte unsere Beirätin Krishna-Sara Helmle.